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Montag, 25. Juni 2012

Die Bilanz am Montagmorgen danach

Autsch, heute tat das Aufstehen ein bisschen weh. Die drei Tage waren doch ganz schön anstrengend.
Den meisten hat mans gestern Abend angesehen, dass sie ziemlich k.o. sind, aber durchgehalten haben viele bis zum Schluss. "Pennywise" haben auf der Red Stage auch nochmal ziemlich Gas gegeben.

Die Veranstalter sind mit dem SOUTHSIDE 2012 mehr als zufrieden.

Es wurde wieder friedlich gefeiert, es gab keine größeren Zwischenfälle, das Verkehrschaos in Tuttlingen blieb aus. Auf der gestrigen Pressekonferenz sah man nur zufriedene Gesichter.
Die Johanniter, die mit 400 Einsatzkräften vor Ort waren hatten aufgrund der Temperaturen viele Sonnenbrände zu versorgen, einige Besucher kollabierten wegen der Hitze. Für die Polizei und Feuerwehr war es ein sehr entspanntes und ruhiges Festival.
55.000 Besucher waren es in diesem Jahr, 5.000 mehr als im vergangenen.

Und hier noch ein paar Daten rund um das Festival: 96 Bands spielten an drei Tagen auf vier Bühnen. Das Festivalgelände ist insgesamt 100.000qm groß, die Fläche von Zelt-und Parkplatz 847.500qm. Insgesamt wurden etwa 30km Stromleitungen gelegt. 1.800 Mitarbeiter waren hier beschäftigt.

Übrigens: Haltet euch nächstes Jahr schonmal das Wochenende vom 21. bis 23. Juni frei - ich hätte da einen heißen Tipp: SOUTHSIDE 2013. Die Verhandlungen mit den Bands laufen bereits....

Die Headliner des Sonntags: Blink 182 und The Stone Roses

The Stone Roses schmunzelten, als sie ein Schild in der Menge entdeckt haben, das ein Fan hochgehalten hat. "Never split up again! (Ian, don´t call Reni a cunt)"



Die Aufforderung war wohl unmissverständlich und die Geschichte erschließt sich doch, ohne die Hintergründe zu kennen. Für die Fans war es ja auch eine sehr lange Wartezeit.
Noch 15-jähriger Pause sind die Britpopper JETZT zurück auf den Bühnen und das Southside-Publikum war ganz aus dem Häuschen.

Auch die zweiten Headliner des Abends haben schon eine Trennung und anschließende Reunion hinter sich. 2009 schlossen sich BLINK 182 nach knapp fünf Jahren Pause wieder zusammen.
Aber heute beim Southside machten sie nicht den Eindruck, als wäre da jemals eine Pause gewesen. Die Punkrocker schmetterten ihre Hits in die Nacht hinein und die Fans gröhlten mit.

HIER geht's zu den Fotos der Headliner-Bands!

Sonntag, 24. Juni 2012

Rise Against - einfach nur megafett!!!

RISE AGAINST auf der Green Stage - wer geilen Sound hören will, ist da richtig. Aber nicht nur ihre Musik macht die Musiker aus Chicago so sympathisch. Sie kooperieren mit Organisationen wie PETA und SEA SHEPHERD.
 


Sie setzen sich aktiv für den Tierschutz und gegen Rassismus ein und sind immer wieder an Kampagnen in diesen Bereichen beteiligt.




Mut zum Engagement! Hoffen wir, dass ihr Botschaft auch heute wieder viele Menschen erreicht.

HIER gibt's Fotos von Rise Against und Sportfreunde Stiller!

Samstag, 23. Juni 2012

K.I.Z. schicken mich in die Hölle (Höllehöllehöllehölle)



Naja, ganz so schlimm war's auch nicht. Aber was erwartet man von einem Video-Interview mit K.I.Z.? Nicht allzuviel Ernsthaftigkeit jedenfalls. Eigentlich finden sie es ja auch eh scheiße, auf großen Festivals zu spielen. Maxim und Nico kamen direkt nach dem Auftritt zu uns und wir unterhielten uns über ihr Bühnen-Banner, über Deutschland und über ihr "Verhältnis" mit Bela B. Denn er (ja, DER Bela B. - er wars wirklich!) stand für ein Lied mit K.I.Z.auf der Bühne. Ich gebs zu, ich war mehr als überrascht.

K.I.Z. polarisiert. Dem ist nichts hinzuzufügen ;-)

Und HIER gibt's die Fotos vom Auftritt!
Last but not least haben wir hier nun auch das Video-Interview - oder zumindest den Versuch eines Interviews mit K.I.Z. ;-)

Mittwoch, 13. Juni 2012

55.000 Leute waren's noch nie

Egal wie das Wetter wird: Vom 22. bis zum 24. Juni heißt es beim Southside Festival in Neuhausen ob Eck Zelte aufbauen - und ab zu den Konzerten!



Die Ärzte kommen, The Cure ist dabei, Jennifer Rostock und auch die Sportfreunde Stiller: Beim Southside Festival in Neuhausen ob Eck erwarten die Besucher in diesem Jahr rund 100 Bands auf vier verschiedenen Bühnen. Vom 22. bis zum 24. Juni heißt es auf dem ehemaligen Heeresflugplatz nahe der Gemeinde im Kreis Tuttlingen: Zelte aufbauen - bei jedem Wetter - und ab zu den Konzerten.

Das Southside ist eines der größten Festivals für Rock, Independent und Alternative. Die Veranstalter rechnen 2012 mit 55.000 Besuchern. Karten für Kurzentschlossene gibt es schon seit Wochen nicht mehr: "So früh wie in diesem Jahr waren wir noch nie ausverkauft", sagte eine Sprecherin am Dienstag. Dabei seien die Tickets im Vorfeld noch einmal um 5000 erhöht worden.

2012 gibt es erstmals auch eine Kooperation mit der Deutschen Bahn: Besucher können mit ihren Tickets in allen Nahverkehrszügen zum Festival hin- und wieder zurückfahren. Von Tuttlingen aus gibt es dann einen Shuttle-Service zum Festival.

Freitag, 17. Juni 2011

Ein grandioser Festival-Auftakt!

Das Wetter passt (noch), die Bands und Fans sind gut gelaunt.
ARTIG hat eine klasse Show auf der Red stage (eine der beiden Zeltbühnen) abgeliefert. Und direkt danach standen sie uns im Interview Rede und Antwort. Mehr von den vier sympathischen Herren aus Bochum, sie tragen übrigens den Titel "Deutschlands beste Schülerband" gibts in Kürze hier im Blog.
Und da das Wetter ja morgen eher bescheiden sein soll, haben wir uns schon heute mitsamt Kamera und Mikro auf den Jägermeister-Hochsitz gewagt. Wer den Blog im letzten Jahr mitverfolgt hat, weiß wie es um meine Höhenangst steht. Ich war aber wieder mutig und bin mitgeflogen - nur für euch, liebe Blog-Leser und habe sogar ein paar "Mitflieger" interviewt.
Momentan spielt auf der Blue stage "Warpaint". Mein nächstes musikalisches Highlight werden "Band of Horses" sein, die fangen um 19.15 Uhr an.
Jetzt muss ich dringend mal was essen!

Freitag, 18. Juni 2010

Fans im Schlamm mit Vuvuzela

Neuhausen ob Eck - ­ Mit einem Konzert der britischen Sängerin Martina Topley-Bird hat am Freitag das dreitägige Southside Festival in Neuhausen ob Eck (Kreis Tuttlingen) begonnen. Die meisten der rund 50.000 Rock-Fans strömten am Nachmittag bereits völlig verdreckt von den schlammigen Campingplätzen auf das Festivalgelände. Zwar kam pünktlich zum ersten Konzert die Sonne zwischen den Wolken hervor, doch die ganze Nacht hatte es durchgeregnet.

Trotzdem gut gelaunt fieberten die Musik-Begeisterten am Abend den Auftritten der kanadischen Indie-Rock-Formation The Strokes und der britischen Elektro-Gruppe Massive Attack entgegen. Bis Sonntagnacht werden rund 70 Bands und Künstler auf vier Bühnen zu sehen sein - darunter die Berliner Rockband Beatsteaks, der Liedermacher Jack Johnson aus den USA und The Prodigy. Die Briten gelten die als Urväter des Elektro-Punk.

Die Fußball-Euphorie rund um die Weltmeisterschaft in Südafrika ist auf dem Festival allgegenwärtig. Überall sind die lauten Vuvuzela-Tröten zu hören, tausende verfolgten die Partie Deutschland gegen Serbien auf einer Großbildleinwand.

Bereits am Donnerstag waren mehrere tausend Musikfans bei Dauerregen angereist und hatten ihre Zelte aufgebaut. Der Bahnhof im nahe gelegenen Tuttlingen glich einem Ferien-Camp. Zahlreiche Besucher verbrachten die Nacht in ihren Schlafsäcken in der Wartehalle und kochten Dosen-Ravioli auf ihren Gaskochern.

Zusammen mit dem Schwester-Festival Hurricane im norddeutschen Scheeßel zählt das Southside zu den größten deutschen Open-Air-Festivals. Zum elften Mal findet es in Neuhausen ob Eck auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens statt. Rund um das Festivalgelände kam es am Donnerstag und Freitag zu vereinzelten Verkehrsbehinderungen.

Quelle: dpa

Donnerstag, 17. Juni 2010

Schafskälte: Warm einpacken, Leute!

Alle paar Jahre macht die Schafskälte im Juni den Frischluft-Fanatikern in Deutschland einen Strich durch die Rechnung. Dummerweise auch dieses Jahr den Southside-Fans ...

"Um den 11. Juni (zwischen dem 4. und 20. Juni) gibt es in Mitteleuropa einen Kälteeinbruch, der sich vor allem in Deutschland auswirkt", heißt es bei Wikipedia. "Durch kühle und feuchte aus dem Nordwesten einströmende Luft sinkt die Temperatur um 5 bis 10 Grad Celsius." Ja, ihr habt richtig gelesen: 5 bis 10 Grad Celsius!
Und es kommt noch doller: Beim Southside in Neuhausen ob Eck werden tagsüber 10 bis 15 Grad vorhergesagt - wie gesagt tagsüber! Wir wollen mal gar nicht spekulieren, wie die Nächte sein werden ...

Da können wir nur allen empfehlen, euch ganz warm anzuziehen, um das bibberkalte Wochenende zu überstehen. Denn selbst selbst die tollste Band kann da nicht mehr ausreichend einheizen.

Wer noch nicht alles gepackt hat: HIER gibt's unsere Tipps für Festival-Besucher.

Wir hören uns in den nächsten Stunden mal um, was das Wetter da oben in Neuhausen so macht - und ob auf dem Gelände schon was los ist.

Freitag, 4. Juni 2010

Mando Diao: Auftritts-Verbot in Süddeutschland?

So ein Festival hat auch Schattenseiten - und zwar für die Bands. Die nämlich müssen teilweise böse Knebelverträge unterschreiben. Nicht nur bei Rock am Ring, auch beim Southside ist das der Fall.

Schon aufgefallen? Die meisten Bands, die beim Southside auftreten, standen zuvor nicht bei Rock am Ring auf der Bühne. Schon komisch, der Grund aber dürfte bei der sogenannten Gebietsschutzklausel liegen: Mit ihrer Unterschrift unter dem Vertrag verpflichten sich die Bands, in nächster Zeit bei keinem anderen Festival in der weiteren Umgebung aufzutreten.


Konkretes Beispiel: Medien zufolge mussten die Southside- und Hurricane-Headliner Mando Diao eine Klausel unterschreiben, laut der sie im Sommer im Umkreis von 300 Kilometern keinen weiteren Auftritt haben.

Damit können Mando Diao sicherlich leben, nicht aber die zahlreichen kleineren Bands, die ebenfalls solche Verträge unterschreiben müssen. Zwar ist der verbotene Umkreis bei denen zwar erheblich kleiner, dennoch können sie sich den Gagenausfall eigentlich nicht leisten - immerhin bekommen kleinere Acts auch bei großen Festivals nicht sonderlich viel.

Ein Teufelskreis also. Deshalb nicht genervt wegdrehen, wenn euch die Anheizer-Band beim Southside nicht gefällt: Es wird bis auf Weiteres ihr einziges Konzert in der Umgebung sein. Ein bisschen Beifall wäre daher angebracht.

Rock-Partys beginnen mit Film-Rückblick


Nürburg/Nürnberg - Mit Video-Highlights ihrer Geschichte haben die Musikfestivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" in ihrem Jubiläumsjahr begonnen.

Während sich am Donnerstag die Besucher am Nürburgring in der Eifel bei strahlendem Sonnenschein auf das viertägige Musik-Show einstimmten, mussten viele Festival-Fans in Nürnberg ihre Zelte bei strömendem Regen im Matsch aufschlagen. Bis zum Abend war das Festivalgelände am Nürburgring nach Auskunft der Marek Lieberberg Konzertagentur "so gut wie voll". Sämtliche 85 000 Karten für das Spektakel, das vor einem Vierteljahrhundert erstmals in der Eifel stattfand, waren bereits seit Monaten verkauft.

In Nürnberg füllten sich bei der 15. Auflage von "Rock im Park" die Campingplätze und Bühnenbereiche etwas langsamer. Das lag auch daran, dass hier im Gegensatz zu "Rock am Ring" viele der erwarteten 60 000 Besucher erst am Donnerstag anreisten. So kam es zu Staus vor dem Festivalgelände. Nach der Filmvorführung sollten am Abend die US-Metal-Rocker Rage Against The Machine dem Publikum einheizen. Am Nürburgring waren die deutsche Crossover-Band H-Blockx und als Top- Act der ersten Nacht die US-Rock-Legenden von Kiss angekündigt.

Bei Deutschlands größtem Doppel-Festival treten die 90 Bands - darunter Gossip, Muse, Jay-Z oder Jan Delay - bis zum Sonntag an verschiedenen Tagen an beiden Schauplätzen auf. Die Polizei verzeichnete bei beiden Festivals zunächst keine Zwischenfälle.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Interview mit State of Martial Law

Ein "lustiger Haufen" ist die Band State of Martial Law. Davon haben wir uns selbst überzeugt und uns mit den Jungs aus dem Allgäu vor ihrem Auftritt beim Southside unterhalten ...


Dienstag, 23. Juni 2009

Interview mit der Band Lovedrug

Lovedrug auf dem Southside Festival in Neuhausen ob Eck. Wir haben mit den Jungs aus Ohio über Platten, Pläne und Publikum geplaudert ...


Montag, 22. Juni 2009

Auletta im Interview

Drei Tage Southside Festival zehren an den Kräften. Auch Kollege Kai schien nicht mehr ganz fit, als er am Sonntagnachmittag mit der Band Auletta aus Mainz sprach. Die aber kommen nicht weniger skurril rüber ...